Transformationen

Durch die Verwendung von SGML kommt man in den Genuss von vielen Vorteilen, jedoch kann man sich schnell in einer Situation wiederfinden, in der die wertvolle Dokumentation nicht in dem gewünschten Format vorliegt. SGML ist ein intelligentes Datenformat. Also liegt nichts näher, als die vorhandenen Daten in das gewünschte Format zu transformieren und so für andere Anwendungen verfügbar zu machen.

Die Situationen:

  • S1000D™ – DTD-Versionen 1.7, (1.7x,) 1.8, 1.9, 2.0, 2.1, 2.2, 2.3, 3.0, 4.0: Durch die Weiterentwicklung werden in den neuen Versionen einer DTD nicht nur Fehler korrigiert, sondern auch neue Funktionen implementiert. Wir können Ihnen helfen, ihre Daten gemäß der aktuellen S1000D™-Version zu transformieren.
  • S1000D™ goes HTML: HTML kann mit kostenlosen Anzeigeprogrammen genutzt werden und auch in der Regel ohne weitere Installation mit alten Rechnern sichtbar gemacht werden. Wir transformieren S1000D™-Daten zu HTML-Daten in ansprechendem Layout.
  • Verlinktes PDF/Papierausdruck: S1000D™-Daten können von uns nach Ihren Wünschen zu einem Buch zusammengestellt und layoutet werden. Somit können Sie die S1000D™-Daten ausdrucken oder als verlinktes PDF unkompliziert zur Verfügung stellen.
S1000D™ – DTD-Versionen 1.7, (1.7x,) 1.8, 1.9, 2.0, 2.1, 2.2, 2.3, 3.0, 4.0 ...

Seitdem wir Dokumentation nach S1000D™ in SGML erstellen, wurden wir mit verschiedenen Versionen der S1000D™ konfrontiert. Dazu kommen in unterschiedlichsten Projekten die entsprechenden Leitfäden zur Handhabung der DTDs.

Was passiert nun, wenn man

  • neue Funktionalitäten einer neueren Version nutzen möchte (z. B. Hotspots)?
  • Anwendungen wie z. B. FrameMaker® und die Ausgabe als Printmedium nur für eine bestimmte Version entwickelt hat?
  • alle Dokumentationen einheitlich in einer Version vorliegen haben möchte?
  • ein Retrievalsystem besitzt, das nur bestimmte Versionen unterstützt?

Die Lösung lautet Transformation der Daten. Um Transformationen schnell und korrekt durchführen zu können, sind verschiedene Voraussetzungen notwendig:

  • Erfahrung mit den verschiedenen DTD-Versionen der S1000D™
  • kurze Informationswege zwischen Redakteuren, Informationsmanagern und Programmierern
  • Erfahrung mit der Erstellung und Veränderung von DTDs
  • Weitblick für die Konsequenzen von DTD-Änderungen

Dies ist besonders bei der Analyse von vorgegebenen Daten und der neuen Zuweisung der Informationen wichtig.

S1000D™ in HTML

Warum HTML?

Informationen müssen meistens möglichst schnell verfügbar gemacht werden und deswegen

  • schnell und unkompliziert austauschbar sein
  • schnell sichtbar gemacht werden (ohne aufwändige Installationen)
  • keine weiteren Kosten für Lizenzen bzw. Anschaffung von Hardware verursachen

Also warum das Rad neu erfinden? HTML bietet seit vielen Jahren die geforderte Funktionalität und entsprechende Browser sind ausgereift, kostenlos verfügbar und bereits auf nahezu jedem Rechner vorhanden. HTML kann sehr einfach aus S1000D™-Daten erzeugt werden. Zusätzlich sind auch ältere Rechner ohne Probleme in der Lage, diese Aufgabe zu meistern.

Warum HTML und nicht direkt S1000D™?

Für die Darstellung von S1000D™-Daten wird ein entsprechendes Retrievalsystem benötigt. Bevor die Daten dargestellt werden können, muss also

  • zusätzliche Software installiert werden
  • ein Datenimport vorgenommen werden
  • entsprechende Benutzerrechte gesetzt werden

Zudem werden hierbei Softwarelizenzen und leistungsstärkere Hardware notwendig, die sich als zusätzliche Kosten für den Server bzw. jeden Arbeitsplatz niederschlagen, auf dem die Dokumentation sichtbar gemacht werden soll.

S1000D™ als verlinktes PDF oder Papierausdruck

Das gute alte Medium Papier ist entgegen aller Annahmen noch lange nicht aus dem Alltag verschwunden. So wird der Wunsch geboren, aus modernem SGML einen herkömmlichen Ausdruck in Buchform zu generieren. Aber wie?

CONDOK stellt die SGML-Daten nach Ihren Wünschen zusammen und ermöglicht das weitere Bearbeiten bzw. Ausdrucken mithilfe eines DTP-Programms (Adobe FrameMaker®).

Informationen wie Verlinkungen werden beim Erzeugen von PDFs auf Wunsch aus dem SGML übernommen, so dass eine benutzerfreundliche Verwendung der Daten ermöglicht wird.

Weitere Vorteile dieses Vorgehens liegen in dem einfachen Datenaustausch und der Möglichkeit, beliebige Abschnitte auszudrucken (der Betrachter ist nicht auf die Granulierung der SGML-Dateien angewiesen).